WELTKLANG Biography 2003

1978: Gründung “Weltklang Live Electronic Music” in München, durch Richard Aicher und Andreas Merz.

1980: Die ersten Anfänge – oder – Kann Elektronik ein Eigenleben führen?
Richard Aicher und Andreas Merz trafen sich erstmals auf einer Übungssession der Elektronik-Formation „Rubicon“, die Richard Aicher 1979 in München gegründet hatte. Richard Aichers Equipment bestand damals aus einer Wersi-Orgel und zwei selbstgebauten und stark modifizierten Analog-Synthesizer-Systemen: Tünker und Formant. Rubicon war damals in der Auflösung begriffen und was lag da näher als eine neue Formation ins Leben zu rufen? Schnell fanden die beiden viele Gemeinsamkeiten und beschlossen als Zweierformation zu experimentieren. Als Name einigte man sich auf „Klangwelt“. Gesagt – Getan. Die beiden Elektronauten sahen von da an teilweise wochenlang kein Tageslicht mehr und vergruben sich „rund um die Uhr“ im damaligen Übungskeller in München – Neuhausen. Die fast endlos laufenden Elektronik-Sessions wurden bald nur noch zur Nahrungsaufnahme und Vervollständigung des Equipments an der „Erd-Oberfläche“ unterbrochen. Das Equipment verzehnfachte sich innerhalb des folgenden Jahres. Und ab 1981 war schließlich so ziemlich alles an Gerätschaften im Einsatz, das Heute das Herz jedes Analog-Fetischisten zum Kollaps bringen würde: Roland S-100 Systeme, Formant Analog Synthesizer, Jupiter 4, Mini Moog, PPG 1020, Roland Promars, Korg Analog Systeme, Korg S-10, S-20, Korg Sequenzer. Die Musik entstand ausschließlich improvisiert und teilweise sassen wir stundenlang im lichtlosen Raum und starrte in die laufenden Sequenzer-LEDs.

1981: Aus dem Keller ins Licht
„Viele Leute fragten damals, ob wir nicht mal Live irgendwo zu hören wären, aber keiner von Ihnen wusste, mit welchen Problemen das tatsächlich behaftet war!“ erinnert sich Richard Aicher. „Es war absolut nichts reproduzierbar. Und es würde einen Tag dauern, die vielen Geräte nach einem Transport wieder irgendwo zum Laufen zu bringen, und anschließend alle Sounds wieder so einzustellen, wie man sie haben wollte. Trotzdem, der Wunsch nach einem Live-Event wurde damals in uns selbst immer stärker. Wir begannen unser Equipment transportabel zu machen. Das war schwieriger als es sich anhört. Im Endeffekt entstanden in dieser Zeit vier jeweils schrankgrosse Backside-Racks für das modulare Synth-Equipment und zwei riesige Keyboard-Racks. Die vier Backside Synth-Racks waren jeweils 1.20 m hoch und 1.80m breit. Jedes davon wog etwa 120 kg. In den Keyboard-Racks waren jeweils auf 2 Etagen die Keyboardsynthesizer und Drum-Machines, Submixer, etc. untergebracht. Die Geräte waren innerhalb der Racks alle voll verkabelt. Ich brauchte alleine eine Woche für das Löten des Multicores, das mein Keyboardrack mit den beiden Backside-Racks verband. Eines Tages war dann aber irgendwie alles soweit. Nach dem Transport mussten die Racks nur noch über die Multicores verbunden werden und wir waren innerhalb einer Stunde am Start!“

1982 – 1985:
Das erste Live-Konzert: Dachau – ASV-Halle.
Für das erste Live-Konzert hatten wir einen denkbar ungünstigen Termin ausgesucht. Es gab nur eine wirkliche Schneekatastrophe in München und die war an diesem Tag. Richard Aicher:“ Am morgen hatte es so viel geschneit, dass alle Nebenstrassen mit einer etwa 1m dicken Schneedecke zu waren. Ich wohnte etwas ausserhalb Münchens und musste zunächst in einem einstündigen Gewaltakt ein 200 Meter langes Strassenstück ausschaufeln um mit dem Wagen auf die anschließende geräumte Strasse und später nach München zum Übungsraum kommen zu können. Auch unser angemieteter LKW-Transporter verspätete sich total. Irgendwie schafften wir, das Equipment trotz des Schnees in den LKW zu bekommen und die 15 km nach Dachau zur ASV-Halle zu fahren. Dort dauerte es wieder eine Stunde bis die Anfahrt zur Halle freigeschaufelt war. Wir bauten unverdrossen unser Equipment auf. Klar, dass nur zwei Besucher kamen. Die härtesten Fans! Aber wir belohnten sie mit einer dreistündigen Improvisation, in deren Verlauf uns dann erstmals wieder warm wurde an diesem Tag. Der Abbau lief dann schnell. Aber auf der Heimfahrt hatten wir eine Gasexplosion im Wagen. Wir hatten verbotener Weise einen Camping-Gasheizer im Bus brennen lassen um die Scheiben während der Fahrt vom Eis frei zu halten. Doch plötzlich gab es eine Stichflamme und der Wagen drohte abzubrennen. Geistesgegenwärtig riss unser Light Show Spezialist Benno die Tür auf und schmiss den Brenner samt Gasflasche raus. Unsere Rettung!
Andreas Merz: „Aber das war noch nicht alles. Der LKW mit dem Equipment hatte einen Achsbruch in München beim Umdrehen auf der Siegesstrasse. Er hatte sich verfahren und wollte wenden. Dabei lieg er quer über der Strasse liegen. Das gab damals dann ein riesen Chaos und viel Stress.“

Das zweite Live-Konzert
Der ursprüngliche Name „Klangwelt“ war mittlerweile zu „Weltklang“ als Bandname mutiert. Dafür hiess die erste Weltklang-Cassette dann „Klangwelt“. Das zweite „Weltklang-Konzert“ fand in der Münchner Christuskirche statt. Kirchen waren in dieser Zeit absolut „hippe“ Räume für Elektronik-Konzerte. Dieter Döpfer, heute ein begnadeter Entwickler legendärer Analogsynthesizer-Systeme (Doepfer Musikelektronik), der in dieser Zeit schon für alle technischen Probleme bei Weltklang zuständig war, verstärkte die „Band“ an der Kirchenorgel. Optisch wurde das Konzert von einer aufwendigen Lightshow von Kajetan Forstner und Benno Fredmüller mit 25 Carousel-Projektoren und 4 Video-Beamern verstärkt. Kajetan Forstner produziert heute für Kluge die DCP-Sendungen in Arte. Richard Aicher erinnert sich: „Das erste Konzert war ein voller Erfolg. Die Kirche war bis zum letzten Platz gefüllt, das Publikum staute sich noch im Vorraum. Die strukturalen an die Kirchenwände projezierten Formen verzerrten die Optik des ganzen Gebäudes ins unermessliche. Für viele war das Konzert ein einziger Trip. Rauchschwaden waberten durch den riesigen Raum. Dazu die donnernden Analogsequenzen – wir waren selbst wie in Trance. Nach zwei Stunden Performance waren wir überglücklich über den tosenden Applaus der vielen Leute, das war unser schönster Lohn für die vielen Wochen und Monate harter Arbeit.“

Der erste Computer
Nach dem Konzert zog sich Weltklang zunächst wieder in den Übungskeller zurück und mietete, als der schließlich nicht mehr genügend Raum für die Elektronik hatte und die Probleme mit den Nachbarn über die immer lauter nach aussen dringenden stundenlangen Sequenzer-Bombardements immer größer wurden auf einen Einödbauernhof in Schwabhausen bei Dachau zurück. Damals war gerade der Sinclair ZX-81 Computer auf den Markt gekommen. Richard hatte sich einen dieser „Supercomputer“ zusammengebaut und auch Andy kaufte einen. Dieter Döpfer baute ein Interface mit dem man damit AnalogSynths ansteuern konnte. Ein riesen Fortschritt!
Richard Aicher erinnert sich: „Dieser kleine Sinclair war damals ein riesen Fortschritt. Der Arbeitsspeicher war glaube ich 1 kByte groß. Später kam dann eine Speichererweiterung mit dem man das Gerät auf sagenhafte 16kByte aufrüsten konnte. Für die damalige Zeit schier unglaubliche Speichergrößen! Natürlich gab es mit diesem Winzling ständig Probleme. Es war alles sehr wackelig und die kleinste Bewegung konnte den Speicher löschen und dann mussten die Daten erst wieder über einen speziellen Cassettenrecorder in das Gerät eingefüttert werden.“

Das erste Auftragswerk
Für die Firma Sinclair, die aus der Presse von dem exotischen Einsatz ihres Computers bei Weltklangkonzerten erfuhr, produzierte Weltklang in dieser Zeit das Tape „Sinclair ZX-81 in Concert“, das damals jeder Käufer eines Sinclair ZX-81Computers mit einem schön designten Plakat mitbekam. Auf „ZX-81 in Concert“ waren spacige Analog-Sequenzer-Stücke, aber auch experimentelle harte Elektronik-Songs. Vielleicht die wahren Vorläufer dessen was man heute Techno nennt.
Andreas Merz beschreibt diese Zeit so: “ Wir verliessen unser Studio auf dem Einödhof fast gar nicht mehr. Unser Repertoire bestand in dieser Zeit aus reproduzierbaren Stücken, zum Teil auch Songs. Davon hatten wir Stunden. Aber wir konnten uns einfach nicht entscheiden, was schließlich auf die Cassette sollte. In der Endphase machten wir drei Tage und Nächte durch. Bei der Aufnahme des Gitarrenparts zu „Fünf Affen im Dschungel“ schlief Richard vor Übermüdung während des Spielens mit der Gitarre am Boden sitzend ein und war eine Stunde nicht mehr wach zu bekommen. Aber irgendwie schafften wir das dann doch noch alles termingerecht“.

Die erste große Presse
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Weltklang-Studio wirkte damals der Aktionskünstler und Bildhauer B.W. Schmidt-Pfeil, der mit seinen Aluminium-Statuen und simulierten Starfighter-Abstürzen damals für viel Furore sorgte. Auf einem freien Feld nahe des Weltklang-Studios errichtete Weltklang zusammen mit B.W. Schmidt-Pfeil eine Aluminium-Elektronik-Installation. Das zweistündige Konzert wurde von einem Video-Übertragungswagen aufgezeichnet. Die Süddeutsche Zeitung widmete dieser Aktion und der Band Weltklang damals eine komplette Seite!
Richard Aicher: „Das war unser erster großer Zeitungs-Artikel. Anschließend waren wir im Dorf erstmals als Menschen akzeptiert und durften von da an gemeinsam mit den Bauern an dem grossen langen Tisch in der Wirtschaft sitzen.“

Die erste Tour
1982 fand die erste Weltklang Tour statt. Nicht weit – aber für uns eine riesen Aktion. Regensburg – Nürnberg – Augsburg – Stuttgart – Mannheim – München. Mit dabei wieder die vier riesigen Racks und zweit Keyboard Racks, eine Lightshow und alles in einem 7-Tonner verstaut. Fahrn – fahrn – auf der Autobahn. Richard Aicher: „Als wir nachts von Regensburg nach Nürnberg fuhren begann einen Schneekatastrophe. Die Autobahn war total verschneit. Irgendwie erinnerte mich das an unser erstes Konzert in Dachau. Wir kamen mit dem LKW nur noch im Schritttempo voran und die Autobahn war fast nicht mehr zu erkennen. Eine Qual. Wofür das alles? Wir kamen um 4 Uhr früh an und warteten bis 8 im kalten LKW vor dem Rührer-Saal. Halb erfroren liess uns um acht der Wirt endlich in die Halle. Dort war es so kalt, dass man Nebel beim Ausatmen vor dem Mund hatte. Wir schliefen noch ein paar Stunden zusammen in einer 16qm großen Kammer und fingen dann gegen Mittag an unser Equipment aufzubauen. Eigentlich nur um nicht einzufrieren. Geheizt wurde erst am Abend. Das war schon alles sehr anstrengend.“
Andreas Merz: „Trotzdem war die Tour für uns wieder ein Schritt weiter und motivierte uns alle weiterzumachen. Selbst der nach unserer Heimkehr im Morgengrauen nach wolkenbruchartigem Regen im Acker vor dem Studio stecken gebliebene LKW, den wir dann mühselig zu Fuss Stück um Stück über das Feld entladen mussten, konnte und da nichts mehr anhaben. Wir waren mittlerweile Stress gewohnt!“

Von Analog nach Digital
1983 vollzog sich der erste große Wandel im Equipment. Ein Arp Rhodes Chroma ersetzte das Keyboardrack von Andreas Merz und ein PPG Wavecomputer II das von Richard Aicher. Für die Percussion setzte Richard in dieser Zeit die gerade auf den Markt gekommenen Simmons SDS-V Drums mit Pads ein und baute einen TR-808 Drumcomputer so um, dass er die SDS-V triggern konnte. Andreas verstärkte kurze Zeit später sein Equipment weiter durch eine PPG-Event-System und bei Richard ergänzte bald ein PPG 360 das Equipment.

München – Arri Kino. Das Konzert war ein Super Erfolg und Alptraum zugleich. Andreas Merz erzählt das so: “ Wir hatten dort nur eine halbe Stunde Zeit unser Equipment nach der letzten Kinovorstellung, die um 22:30 Uhr zu Ende war auf der Bühne aufzubauen. Kajetan Forstner übernahm wieder die Video-Show. Eine ganze Batterie von Monitoren musste unter der Bühne positioniert werden. Das Konzert sollte um 23:00 beginnen. Noch während der letzten Kinovorstellung begannen sich mehr und mehr Menschen im Fojer anzusammeln. Wir hatten Probleme mit der Technik. Dieter Döpfer versuchte plötzlich eingetretene Triggerprobleme noch zu reparieren, schaffte es aber auch nicht mehr. Der Zentral-Clock war ausgefallen. In dieser Zeit gab es ja noch kein MIDI. Jedes Gerät hatte eigene Triggernormen und alles irgendwie zusammen synchron zu bringen war immer eine Kunst. Gegen 23:30 funktionierte immer noch nichts. Es waren mittlerweile so viele Leute im Fojer, dass sich das Publikum bis auf die Strasse raus staute. In der Menge gab es einen Ohnmachtsanfall wegen der schlechten Luft. Um viertel vor zwölf beschlossen wir dann trotz nicht funktionierendem Trigger anzufangen. Wir konnten die Leute nicht mehr länger warten lassen. Das Konzert entwickelte sich für uns beide schrittweise zum Alptraum. Zunächst begannen zu den Trigger-Problemen Richards beide Wave-Computer total in der Tonhöhe abzudriften. Sie wurden durch in den Ständern montierte Lampen von unten beleuchtet, die aber im überfüllten und entsprechend heissen Kino viel zu sehr aufheizten und die gesamte Elektronik durcheinander brachten. Dann segelte mein Arp Rhodes Chroma ab. Wahrscheinlich war ihm auch zu warm. So begann sich alles in Chaos, sprich Improvisation mit den noch funktionierenden Restbeständen aufzulösen. Das Publikum hat bis auf wenige zwar nichts bemerkt, aber für uns war es wirklich ein Alptraum und vom einstudierten Programm konnten wir nur insgesamt 10 Minuten zum Besten geben“.

Braunschweig – Neue Akademie – Dieter Salbert Synthesizermusik Festival

1984-1986
Amazonas Recording Studios
1984 wurde aus dem Weltklang-Duo ein Weltklang-Trio. Tom Hackl, seines Zeichens ebenfalls Elektronik-Musiker der ersten Stunde und hervorragender Keyboarder verstärkte ab sofort das Duo und zusammen gründete man das „Amazonas Recording Studio“ in Dachau. Wir hatten lange gesucht, bis wir diese Räume gefunden hatten. Der Ausbau dauerte etwa ein halbes Jahr und kostete uns allen viel Schweiss. Die Räumlichkeiten lagen direkt unter einem Dach und in der Zeit als die Airkondition noch nicht eingebaut war, hatten wir oft bis zu 50 Grad Hitze. Die einzige Rettung für uns alle war damals eine Nahe gelegene Eisdiele in der wir dann auch viele viele Stunden verbrachten und allen Schreibkram erledigten. Das Studio lief gut, ein Tontechniker verstärkte unser Team und während wir nicht übten vermieteten wir das Studio mit unserem Equipment und Techniker an Bands, die ihren Sound elektronisieren wollten! In dieser Zeit fanden viele Weltklang-Konzerte in ganz Deutschland statt und entstanden mehrere neue Weltklang-Tape-Produktionen.

So gerüstet fanden die nächsten Konzerte statt.

München Schloss Nymphenburg – Eisernes Haus im Palmenhaus
Computer bringen in den Gefechtsköpfen der Pershing Raketen unsägliches Leid über die Menscheit. Weltklang demonstriert, dass Computer auch friedliche Dienste Leisten können – als Steuerung Elektronischer Musikinstrumente eingebettet im Grün der Palmen des Eisernen Hauses. So schrieb Richard Aicher im Einleitungssatz zum Presseinfo des Palmenhaus-Konzerts.
Richard Aicher: „Ich musste das damals schreiben. Mich erfüllt kriegerische Anwendung von Computern immer mit unsäglicher Wut über die Anwender. Dagegen können wir nichts tun. Aber ich wollte klar stellen, dass der Anwender entscheidet, was die Geräte tatsächlich machen. Wir wollten demonstrieren, dass man Computer auch friedlich einsetzen kann. Das Presseinfo verfehlte damals seine Wirkung nicht. Wir erhielten damals in fast allen wichtigen Computer-Journalen (Chip, CT, Computer Persönlich….) mehrseitige Features über Weltklang und das Palmenhauskonzert. Ich lernte auf diesem Konzert eine Manuel Baukhage, eine Journalistin von Computer-Persönlich kennen. Während des Interviews fragte sie mich, ob ich nicht über all die Geräte auch schreiben könne, mit denen ich Musik mache? Das fand ich interessant und sagte ja, ich versuche es einfach!“ Tatsächlich ergab sich aus diesem Interview eine vieljährige Tätigkeit Richard Aichers als Fachjournalist und Buchautor im Bereich Computer und Musik, die schließlich im Jahr 1986 in seinem Fachbuchbestseller „Das Midipraxisbuch“ gipfelte. In dieser Zeit nannte man Richard Aicher den „MIDI-Papst 😂
Andreas Merz: „Das Palmenhauskonzert gefiel uns allen mit am Besten. Wir hatten damals den ersten Commodore 64 Deutschlands von Commodore Computer spezielle für dieses Event zur Verfügung gestellt bekommen. Selbstverständlich konnten wir ihn damals nicht richtig einsetzen, aber er begeisterte uns so, dass wir ihn einfach mit auf die „Bühne“ stellten. Es war ein tolles Gefühl und sah fantastisch aus – all die Elektronik versteckt in den vielen Palmen. Nach dem Konzert liessen wir alles noch eine Stunde länger laufen und schauten uns im abgedunkelten Raum die Szenerie wortlos an.“

Frankfurt – Buchmesse – Perry Rhodan Festival

1986
München, Kulturzentrum im Gasteig – Konzert zur Eröffnung der Volkshochschule im Gasteig
CD “Gasteig Munich Opening Live”

Amazonas Recording Studios müssen schließen. Der Vermieter des Studios, ein Musikgeschäft, kündigt der Band die Räumlichkeiten und führt in den von Weltklang ausgebauten Räumen ein eigenes Studio weiter, geht aber ein Jahr später in Konkurs (die gerechte Strafe?).
Weltklang fällt in tiefe Depresssion und löst sich auf. Tom Hackl wandert aus nach Neu Seeland.

1987
Zwischenepisode: Weltklang II – Richard Aicher & Mathias Henke
Concert at BMW-Museum Munich, Commodore Party (1.000.000 Commodore C64 Computers sold in Germany!)

1988
Richard Aicher & Andreas Merz beschließen einen Neuanfang als Duo in der Urbesetzung später wird die Formation durch Sebastian Niessen (SND-Systems) für kurze Zeit verstärkt.
München, Gasteig – Black Box. “ Plattenpräsentation 11x Elektronische Musik aus München” mit dem Weltklang Elektronik-Trio Richard Aicher – Andreas Merz – Sebastian Niessen.

1988-1994
Several Studioprojects and Concerts

1995
Presentation CD Zeitreif at Universal Arts Gallery Munich. Weltlang used for the first time a new designed akku powered electronic music equipment with 8 MD.Players for this event! The Idea of Mobile Electronics was born.
Location: Universal Arts Gallery Munich.

1996-2002
Several Studioprojects and Concerts.

feb 2000
Two Vaio C1Picture Books with Multi Windows Media Players and music software replaced the 8 MD Players. This was the second step of a new “mobile electronic music concept”.

june 2001
Weltklang used for the first time 2 JVC RV-B99 Ghetto Blasters as mobile amplification system. Now for the first time weltklang electronic music concerts were possible on every place of the world and without external power. This was the third step of the new weltklang mobile electronic music concept.

mai 2002
Weltklang repalced the 2 JVC RV-B99 Ghetto Blasters with the new JVC-RS-WP1 Amplification Backpacks. End of Mai the new name “Moving Electronics” was created by Weltklang as Title for this project. This was step 4 of the new weltklang mobile electronic music concept, now named “Moving Electronics”

july 2002
first Moving Electronics Event of Weltklang in Maximilians Forum, Munic.
Guest Musician: Max Glück – Elmulab